Wer etwas will, der findet Wege …

Wie kannst du deinen 𝑪𝒊𝒓𝒄𝒍𝒆 𝒐𝒇 𝑰𝒏𝒇𝒍𝒖𝒆𝒏𝒄𝒆 vergrößern und dadurch die Opferrolle verlassen und selbst zum Protagonisten deines Lebens werden❓

Die Antwort darauf ist eines meiner Lieblingszitate, dessen Ursprung ungeklärt ist. (Wenn man es googelt, bekommt man vom Dalai Lama über Götz Werner bis hin zu Albert Camus zahlreiche Quellen vorgeschlagen):

Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.

Ich weiß noch genau, wann ich dieses Zitat zum ersten Mal gehört habe. Ich habe noch in Berlin gelebt und war gerade dabei, das Start-up abzuwickeln, das nach zwei Jahren leider Insolvenz anmelden musste. Zu dieser Zeit flüchtete ich mich gern in die Opferrolle und war enttäuscht von der Welt, vom Leben und von meinen Kollegen.

Dann kam ein Mann, der die Überreste unseres Unternehmens übernehmen und es neu aufbauen wollte. Ich war gerade dabei, ihm mein Leid zu klagen, als er mit ruhiger Stimme diesen Satz sagte. Ich schaute ihn etwas fragend an und er wiederholte ihn einfach noch mal: Ich fühlte mich ertappt. Natürlich hatte er recht, aber bis ich mir das eingestehen konnte, musste ich mir das Zitat noch einige Male ins Gedächtnis rufen.
 

Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.

➡️ Was mir damals geholfen hat, den Fokus wieder auf die positiven Dinge zu lenken, war ein Dankbarkeitstagebuch.

Führst du schon eins❓

Darin notierst du täglich 𝐟ü𝐧𝐟 𝐃𝐢𝐧𝐠𝐞, für die du heute dankbar bist. Hast du einen großartigen Sonnenaufgang gesehen? Ein leckeres Essen genossen? Einen alten Freund wieder getroffen?

Durch diesen täglichen Fokus auf das Positive steigen unsere Dankbarkeit und damit unsere Resilienz. Wir haben einen optimistischere Grundstimmung und finden auch an den schwersten Tagen noch etwas Positives.

Stark durch Krisen


Das empfiehlt übrigens auch mein Podcast-Gast diese Woche. Marc Wallert ist dir vielleicht schon mal irgendwo in den Medien begegnet. Er wurde mit seinen Eltern und 18 weiteren Personen im Jahr 2000 entführt und 140 Tage gefangen gehalten.

Pünktlich zu Corona hat er das Buch „Stark durch Krisen“ veröffentlicht und darin seine Erlebnisse verarbeitet. Aber nicht nur das. Er gibt auch jede Menge Tipps und Tricks, wie wir unsere Resilienz stärken und mit Rückschlägen umgehen können.

Er hat mich im Interview sehr beeindruckt und ich bin froh, dass er trotz seines vollen Terminkalenders die Zeit gefunden hat mit mir zu sprechen.

Die Podcastfolge mit Marc findest du wieder auf meiner Website und auf allen Plattformen:

Ich wünsche dir viel Spaß beim Hören!

Dein Dennis

Warum es so sinnvoll ist über das vergangenen Halbjahr zu reflektieren und wieso dir das hilft für das nächste Halbjahr zu planen, erfährst du in diesem Artikel.

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